4.4 Fehler der Sängerstimme: nasale Obertöne, eingetiefter Ton, "weißer Anlaut"

Im Nasenrachenraum bildet sich beim niedrigen Gaumen ein Kanal, dessen Länge so ist, dass er die Frequenzen von etwa 2000 Hz absorbiert, deren Abwesenheit empfindet unser Ohr als Nasalierung. Um diesen Mangel zu beseitigen, muss man die Funktion des weichen Gaumens intensiver machen. Eine ähnliche Technik kann im Falle des "weißen Tons", d.h. eines zu nah gebildeten Tons benutzt werden. In diesem Fall werden die Übungen mit den Vokalen U, O und mit den Konsonanten K und G, die im Rachenraum entstehen. Einen eingetieften Ton kann man durch die Übungen korrigiert werden mit der Kombination aus eng ausgeprägten Konsonanten und Vokalen, beispielsweise: NI, SI, SE, DI usw.

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