1.4.2. Artikulationsapparat, Artikulation

Artikulationsapparat ist ein Teil des Stimmapparats, der die Sprachlaute bildet und die Organe, die zu ihm gehören, heißen Artikulationsorgane. Die Arbeit dieser Organen ist auf die Bildung von Sprachlaute (Vokale, Konsonanten) angewiesen und heißt Artikulation.

Zum Artikulationsapparat gehören die Mundhöhle (Wangen, Lippen, Zähne, Zunge, Kiefer, Gaumen), der Rachen, der Kehlkopfe. Sie dürfen nicht vergessen, dass der Mund ein sehr wichtiger Resonator ist (bewegliche Resonator), von deren "Architektur" die Tonqualität hängt.

Die erste Bedingung des Artikulationsapparats von der Vorrichtung sind die Natürlichkeit und Aktivität. Auch Caruso sagte: "Ein Sänger, der mit einem angespannten Kiefer singen will, ist doch ein schlechter Sänger."

Die Intensität und die Konsistenz der Arbeit des Artikulationsapparats bestimmt die Aussprachqualität der Laute in Ihrer Rede, die Verständlichkeit von Wörtern, d.h. Diktion. Umgekehrt, schwache Artikulation ist die Ursache der schlechten Diktion.

Der Mund des Singenden muss frei sein, ästhetisch, hängt vom Kiefer, von der Zunge, den Lippen an. Eine schöne Mundöffnung beim Gesang hilft, eine korrekte Position der Zunge, des Rachens, des Kehlkopfs und eine richtige "Einstellung" der Stimmapparat zu erzielen. Ein angespannter Unterkiefer verhindert die Mundöffnung, und dadurch kann das Zungenbein die Kehle anspannen, was zur Überspannung der Zunge führen kann, und sie ist der wichtigste Artikulator der Vokale. Die Zungenposition ändert die Form des Mundresonators und beeinflusst sehr viel die Klangfarbe. Der Unterkiefer muss frei sein, nicht angespannt, passiv. Passiv, er muss noch nicht ganz nach unten zurücklehnen, auf den Kehlkopf schlagen. Er muss durch Muskeln Wangen und Ecken der Lippen, durch die Lippen, die aktiv Konsonanten aussprechen gehalten werden.

Die Lippen sind in der finalen Vokalbildung beteiligt und gelten als wichtigste Gestalter der labialen Konsonanten. Die Lippenposition wirkt auf die Klangfarbe der Sängerstimme. Lächeln hilft der Aufklärung der Klangfarbe. "Die Lippen müssen auf den Zähnen liegen," - sagte K.Garsia.

Der weiche Gaumen spielt die entscheidende Rolle bei der Phonation, seine Position beeinflusst deutlich die resonatorischen Eigenschaften des oropharyngealen Kanals und die Form des oropharyngealen Horns. Die Forscher betonen, dass er eine Verbindung mit dem Kehlkopf und Nasopharynx hat, was die Farbe des Klangs beeinflusst. Aus diesen Gründen muss der weiche Gaumen beim Singen ständig aktiv sein.

<